Das Finanzministerium kritisierte die Initiative, Alkohol mit Radiofrequenz-Tags zu kennzeichnen, wie aus der Antwort des Ministeriums auf Izvestia hervorgeht.

Das Ministerium erklärte, dass eine solche Kennzeichnung teurer sei als die derzeit verwendeten Bundes- und Verbrauchsteuerstempel (für inländischen bzw. importierten Alkohol). Sie “wird zusätzliche Kosten für das Geschäft verursachen, ohne die Wirksamkeit der staatlichen Kontrolle in diesem Bereich zu erhöhen”, sagte der Pressedienst der Abteilung.

„Das bestehende System zur Kennzeichnung alkoholischer Getränke mit Bundes- und Verbrauchsteuerstempeln ermöglicht die ordnungsgemäße Rückverfolgbarkeit alkoholischer Getränke“, ist das Finanzministerium der Ansicht.

Das Ministerium für Industrie und Handel schlug ein Pilotprojekt zur Kennzeichnung von Alkohol mit Sonder- und Verbrauchsteuerstempeln des Bundes unter Verwendung von Radiofrequenz-Tags vor. Das Experiment kann am 1. Januar des nächsten Jahres beginnen und bis zum 1. Juli dauern. Dies steht im Entwurf des Regierungsdekrets, das das Ministerium vorbereitet und zur abteilungsübergreifenden Diskussion vorgelegt hat. Die spezifischen Arten von Alkohol, die am Pilotprojekt beteiligt sind, wurden noch nicht bestimmt. Offensichtlich wird er Bier, Apfelwein usw. nicht anfassen, da diese derzeit nicht mit Verbrauchsteuerstempeln versehen sind.

In der Erläuterung zum Projekt ist festgelegt, dass die Initiative den Schutzgrad von Bundes-Sonder- und Verbrauchsteuer-Briefmarken erhöhen wird. RFID-Tags sind schwerer zu fälschen und erfordern teure Geräte sowie spezialisiertes Fachwissen.

Das Finanzministerium betonte, dass das Projekt selbst der Abteilung noch nicht zur Genehmigung vorgelegt worden sei.

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Kein Empfang: Das Finanzministerium kritisierte die Idee, Alkohol mit RFID-Tags zu kennzeichnen



Markus Wischenbart